Samstag, 9. März 2013

Schottland März '13 Kurztrip Tag 2

Day 2
Samstag, den 09.03.2013 


Gameday! Wales kommt nach Schottland - es geht um Platz zwei in der 'Six Nations' Tabelle. Man spürt es in der ganzen Stadt, schon im Hotel sitzen rote Jerseys (die von Wales ... für die nicht ganz so Rugby-Interessierten) am Tisch gegenüber. Dieses Tunier ist nun mal etwas Besonderes, die Atmosphäre packt die ganze Stadt ein...die Busfahrt zeigt uns dann noch mehr Fans - natürlich auch sehr viele blaue Jerseys (das sind die Schotten), je näher wir dem Stadion kommen. Meine Tochter ist ganz vernarrt in die Doppeldecker-Busse, ist zwar schon ein ungewohntes Gefühl, direkt oben in erster Reihe zu sitzen, ohne ein Lenkrad oder ähnliches zu sehen und dann noch auf der falschen Seite fahrend, aber trotzdem macht es ihr Spaß...

Das Murrayfield-Stadium ist ausverkauft - fast 68000 Menschen auf einem Fleck ...und kaum Polizisten zu sehen! Das ist eines der Dinge, die den Sport so attraktiv machen, es herrscht eine Rivalität am Platz und nicht auf den Tribünen. Dort kann man sich aber lautstark beiteiligen. Die Nationalhymen verbreiten immer eine Gänsehaut, wenn die ganze Bude aus lautem Halse mitsingt!


Das Spiel war trotz eisiger Bedingungen - anfangs leichter Schneeregen, dann kalter Wind und nur gerade 2° - gar nicht schlecht. Leider hat sich Schottland zuviele Fehler geleistet und verlor schlußendlich 18:28. Es folgte ein Marsch zurück, denn erwähnte Menge kommt zwar stoßweise im Stadion an - will aber gleichzeitig nach Hause. Mit Fahrzeugen geht da gar nichts mehr, es heißt bis ins Stadtzentrum zurücklaufen. Und auch hier keinerlei Hass oder Ausschreitungen ... nur singende oder herumspaßende Fans.





















Leider muss man wegen dem Bau einer Straßenbahn immer noch Umwege durch Edinburgh gehen, was Severina nun weniger cool fand. Zumal die Blase drückte und der Magen Nachschub verlangte. Auf der Princess-Street wurde sie dann bei dem Fastfoodanbieter mit dem großen, gelben Buchstaben in beidem befriedigt. Danach ging es wieder mit so einem tollen Bus zurück Richtung Hotel, wo wir bei einem Tennents-Bier soeben noch die letzten zehn Minuten des zweiten Spiel des Tages mitverfolgen konnten. Und dann hieß es nur noch aufwärmen, war ein echt kalter Tag gewesen ...