Die irische Indie-Rock Band THE CLOCKWORKS hat ihr zweites Album auf den Markt gebracht. Der Titel 'The Entertainment' setzt gewisse Erwartungen an - wird der Hörer denn gut unterhalten? Die Antwort ist schnell eingereicht. Schon mit dem flotten Einstieg How To Exist, was aus einem einfachen, treibenden Schlagzeug, einigen Pianoanschlägen und angepassten Sprachgesang besteht, ist die Aufmerksamkeit direkt auf Sänger und Gitarrist James McGregor, Gitarrist Sean Connelly, Damian Greaney am Schlagzeug und Tom Freeman gezogen. Und es folgt mit Best Days die Singleauskopplung, die ein bisschen poppig und sehr eingängig herüberkommt - und verdammt nochmal lange im Ohr nachhallt. Danach wird es ziemlich entspannt; die Songs Getaway Car und La Dolce Vita haben eine Lockerheit und Coolness, die sich in Work In Progress in eine kleine Melancholie erweitert. Magnificent Seven hat einen wahnsinnig beschwingten Beat und das darauffolgende The Double ist wirklich bestens geschaffen zum Träumen und Nachdenken. Bei dem Lied Well Well Wellness kommen mir alte Songs von COLDPLAY in den Sinn; was womöglich hauptsächlich an James' etwas höher angelegten Gesang liegt. Sehr guten Indie-Rock, der flott arrangiert wurde, gibt es mit Through The Looking Glass. Schon fast balladesk kann man den abschließenden, titelgebenden Track The Entertainment nennen. Fazit ist also, dass THE CLOCKWORKS nach ihrem Debüt scheinbar alle Anspannungen abgelegt und die Gelassenheit in das neue Album mit aufgenommen hat. Das Beste zum Schluss: die Band tourt gerade durch Europa - eine gute Gelegenheit, sich von der Qualität der Musik auch mal live zu überzeugen...
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